Das hängt weniger vom Budget ab als davon, ob die Nachfrage schon existiert und wie schnell Sie Ergebnisse brauchen. Google Ads eignen sich, wenn nach Ihren Produktkategorien bereits konkret gesucht wird, wenn Sie kurzfristig testen wollen, welche Begriffe Anfragen bringen, oder wenn ein zeitlich befristeter Anlass vorliegt: eine Messe, eine Produkteinführung, ein neuer Markt. Der Vorteil ist Geschwindigkeit, der Nachteil, dass die Sichtbarkeit endet, sobald das Budget endet.
SEO eignet sich, wenn Sie in spezifischen Nischenbegriffen dauerhaft vorne stehen wollen, wenn Ihre Zielgruppe lange recherchiert, bevor sie anfragt, und wenn Sie einen Bestand aufbauen wollen, der auch ohne laufende Ausgaben trägt. Für Industrieunternehmen gibt es dabei eine Besonderheit, die selten ausgesprochen wird: Bei sehr kleinen Suchvolumina lässt sich Ads-Budget oft gar nicht sinnvoll ausgeben, weil es schlicht nicht genug Klicks gibt. Umgekehrt entfaltet SEO auf genau diesen Begriffen seine Stärke, weil dort kaum jemand optimiert. Und wenn niemand nach Ihrer Lösung sucht, weil sie neu ist, greift beides nicht: dann führt der Weg über direkte Ansprache oder Portale.